
Schwester Aurélie und Schwester Marie stehen im Wasser.
Sie lachen, breiten die Arme aus, als wollten sie sagen: Hier ist Leben.
Das Meer glitzert in der Sonne. Der Himmel ist weit.
Ein Moment, der leicht wirkt.
Fast zu leicht.
Denn das Meer ist Lebensader und Bedrohung zugleich.
Es bringt Nahrung und Arbeit.
Aber auch Stürme, Hunger und die Angst vor dem, was kommt.
Und doch stehen diese beiden Frauen genau hier.
Mitten im Wasser.
Mitten im Leben der Menschen.
Sie unterrichten Kinder, wo Bildung nicht selbstverständlich ist.
Sie versorgen Kranke, wo Hilfe fehlt.
Sie arbeiten mit Frauen, die jeden Tag neu anfangen müssen.
Sie bleiben, wo andere gehen.
Was ist der Sonntag der Weltmission?
Der Sonntag der Weltmission wird 2026 zum 100. Mal gefeiert. Seit nun 100 Jahren macht er sichtbar, was Weltkirche bedeutet. Christinnen und Christen weltweit stehen füreinander ein – im Gebet, in der Solidarität und durch konkrete Hilfe. Der Weltmissionssonntag erinnert daran, dass wir über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg miteinander verbunden sind und Verantwortung füreinander tragen.
Die Hälfte der weltweit rund 2.500 katholischen Diözesen befindet sich in Regionen, die zu den ärmsten der Welt gehören. Kirchliches Leben ist dort oft nur dank der Unterstützung der Weltkirche möglich. Mit Ihrer Spende zum Sonntag der Weltmission stärken Sie dieses weltweite Netzwerk der Solidarität. Hier finden Sie weitere Informationen zum Weltmissionssonntag.
In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2026, statt.